11 Tipps für eine höhere Conversion Rate

11 Tipps für eine höhere Conversion Rate

Was ist einfacher bzw. effektiver? Mehr Besucher auf die eigene Seite zu bringen? Oder dafür zu sorgen, dass mehr Besucher etwas kaufen? Effektiver und auch kostengünstiger ist es in den meisten Fällen, dafür zu sorgen, dass mehr Besucher bei Ihnen kaufen, also Ihre Conversion Rate zu verbessern. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Verkaufsseiten so gestalten, dass Sie mit ihnen den maximalen Umsatz erzielen. Sie bekommen 11 Tipps für  eine höhere Conversion Rate, was Ihnen im Endeffekt mehr Umsatz einbringen wird.

Was ist überhaupt die Conversion Rate (auch Konversionsrate)? Hierbei handelt es sich um die prozentuale Anzahl der Besucher deiner Seite, welche am Ende eine von dir gewünschte Aktion abschließen. Die kann ein unmittelbarer Kauf, aber z.B. auch das anmelden für einen Newsletter sein.

1. Die Headline

In eigentlich allen Bereich des Marketings sind Überschriften mit die wichtigsten Elemente. Sie entscheiden darüber, ob ein Nutzer überhaupt auf deine Seite geht und ob er sich deine Seite genauer anschaut. Bei den Suchergebnissen in Google schauen Sie ja zuerst auch nur auf die Überschriften und klicken dann das Ergebnis an, welches ihnen am besten gefällt, bzw. am meisten verspricht.

Heben Sie sich klar von Mitbewerbern hervor, indem Sie ganz genau betonen, was der Nutzer auf Ihrer Seite erwarten kann. Kleines Beispiel: Statt „Tipps für mehr Klicks“ solltest du „50 Tipps für mehr Webseitenbesucher“ schreiben. Nicht nur weil Menschen allgemein Zahlen und Listen lieben, sondern auch, weil das, was den Nutzer auf deiner Seite erwartet, so für ihn greifbar ist.

Sie sollten außerdem auch in ihre Headline aufnehmen, was der Nutzer am Ende davon hat. Der Elektronikkonzern Apple macht dies besonders eindrucksvoll. Statt wie alle anderen mit der Speicherkapazität zu werben sagen sie einfach: „1000 Songs in deiner Hosentasche.“

2. Page-Speed

Klar, ein leidiges Thema, welches aber nicht zu missachten ist. Haben Sie Ihre Seite schon einmal mit Google PageSpeed Insights analysieren lassen? Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie vor einem Laden stehen und die Schiebetür öffnet sich nur ganz langsam. Sehr langsam… Es wird Ihnen komisch vorkommen und vielleicht gehen Sie sogar weg und lassen Ihr Geld in einem anderen Geschäft.

So ist das auch im Netz. Die berühmte Aussage, dass die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen gerade einmal bei acht Sekunden liegt, kennen Sie bestimmt. Laut Google gelten Seiten mit einer Ladezeit von über drei Sekunden bereits als langsam, obwohl diese Zeit noch eher im Durchschnitt liegt. Testen Sie am besten einmal selber Ihre Seite mit dem oben genannten Google-Tool und schauen Sie, wieviele Kunden Sie durch Ihre Seitenladezeit im Schnitt verlieren.

Zur Optimierung des Page-Speeds gibt es viele Möglichkeiten. Von Anpassung der Bildgrößen über den Ablauf des Seitenladens, Cache-Nutzung, usw. Für WordPress gibt es bspw. ein paar coole Plugins die hierbei helfen. Nicht zuletzt kommt es aber auch auf einen guten und schnellen Webhoster an.

3. Vertrauen herstellen

Wenn Nutzer erstmalig auf Ihre Seite gelangen, dann haben diese oft nur wenig Vertrauen zu ihnen. Sie sind für den Nutzer unbekannt und es kostet Überwindung bei Ihnen etwas zu kaufen. Es ist daher wichtig, von Anfang an mit vertrauensbildenden Maßnahmen zu arbeiten.

Vermitteln Sie dem Nutzer von Anfang an das Gefühl, auf Ihrer Seite in den richtigen Händen zu sein. Vermitteln Sie ihm Sicherheit und Risikofreiheit. Tipps hierfür sind folgende. Zeigen Sie die Menschen hinter den Produkten. Stellen Sie sich vor und machen Sie eine ansprechende Über-uns-Seite. Menschen kaufen von Menschen und nicht von Firmen.

Des Weiteren sollten Sie auf jeden Fall Gütesiegel und Garantien geben und nutzen. Ein Beispiel hier ist das Geben einer Geld-zurück-Garantie. Der Nutzer hat somit genau Null-Risiko. Gefällt ihm das Produkt nicht gibt er es ohne großes Gerede einfach zurück. Haben Sie keine Angst Garantien zu geben. Die wenigsten Kunden werden diese wirklich nutzen.

4. Usability

Einfach ist einfach einfacher. Vom ersten Blick auf Ihre Seite bis zum abschließenden Kauf (oder einer anderen Aktion), die Benutzerführung auf Ihrer Seite muss zu jedem Zeitpunkt optimal für den Nutzer gestaltet sein. Er muss das was er will einfach und effizient erreichen können, und dies ohne langes Herumgesuche. Weniger ist mehr. Verzichten Sie auf aufwendige Gestaltungselemente und sorgen Sie dafür, dass der Kunden den geringst möglichen Aufwand hat, ein von Ihnen gewünschtes Ziel auf der Seite zu erreichen.

Desto intuitiver Ihre Seite gestaltet ist, desto einfach lassen sich Besucherströme zum Bezahlvorgang (oder zur Kontaktanfrage, etc.) leiten. Wichtig ist hier auch ein Responsive-Design. Ein solches Layout passt sich automatisch an jede Bildschirmgröße an und Ihre Seite funktioniert damit auf kleinen Handys genauso gut wie auf großen Desktops.

Gestalten Sie den Kaufprozess an sich so einfach wie nur möglich und fordern Sie vom Kunden nur explizit benötigte Daten. Komplizierte Kaufprozesse haben eine höhere Abbruchrate zur Folge. Das fängt selbst dabei an, dass Kunden nach eine Rechnungs- und Lieferadresse gefragt werden. Dies lässt sich geschickter lösen.

5. Farbe des Kaufbuttons

Ja, da ist er… Klick nur drauf lieber Kunde… Über die perfekte Farbe der Verkaufsbuttons streiten sich viele Marketingexperten. Die meisten behaupten, dass gelb-orange oder blau die besten Farben seien. Im Endeffekt wären wir hier aber wieder bei der Usability. Der Kaufbutton hat nur eine Ziel: Er soll geklickt werden. Er muss auffallen und mehr nicht.

Die Farbe an sich ist hierbei völlig irrelevant. Wichtig ist nur, dass er sich mit der richtigen Farbe auf Ihrer Seite hervorheben soll. Er muss auffallen und sofort ins Auge stechen. Der Nutzer weiß so automatisch, will er kaufen, muss er dort klicken. Wähle also deine Farbe so, dass diese sich von der Hintergrundfarbe und vom Gesamtbild der Seite hervorhebt.

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6. Proof

Dass Menschen lieber von Menschen als von Unternehmen kaufen, haben Sie im vorherigen Teil bereits gelernt. Menschen sind auch Herdentiere und schließen sich gerne der Masse an. Wie können Sie Ihren Kunden jetzt also auf Ihrer Seite ein solches Sicherheitsgefühl der allgemeinen Bewährtheit vermitteln?

Am wichtigsten sind Rezensionen anderer Kunden. Zitiere diese direkt auf deiner Seite und füge am besten auch noch ein Foto des Kunden hinzu. Im digitalen Bereich sind auch Screenshots von E-Mails oder Chatnachrichten von Kunden, welche vom beworbenen Produkt besonders begeistert sind, ein sehr gutes Mittel. Diese wirken besonders echt (sollten sie auch sein) und schaffen so großes Vertrauen. Bewertungen auf bekannten Bewertungsportalen, Gütesiegel, ein herausragender Support, etc. sind weitere sinnvolle Ergänzungen.

Eine besonders coole Strategie sind auch kleine Pop-Ups unten links am Bildschirm mit Texten wie z.B. „Martin H. aus Berlin hat das gerade gekauft“ oder „200 Leute schauen sich gerade diese Seite an“.

7. Call-to-Action

Ein Call-to-Action (CTA) stellt im Internet eine klare Handlungsaufforderung an den Nutzer dar. Im besten Fall handelt es sich hierbei um eine glasklare Kaufaufforderung an den Nutzer. CTAs geben dem User klare Anweisungen, was er als nächstes zu tun hat. Bestimmt haben Sie sowas auch schon erlebt. Bspw. nach YouTube-Videos die Aufforderung zum Abonnieren.

Fügen Sie auf Ihren Seiten auf jeden Fall immer mehrere CTAs ein. Einleitende und schließlich auf dem Button direkte Aufforderungen zum Kaufen.

8. Verknappung

Unter Druck arbeiten viele nicht nur besser, sondern kaufen auch eher. Warum sollte ein User genau in diesem Moment bei Ihnen einen Kauf abschließen. Kann er doch auch morgen noch machen… oder nie? Durch Verknappung des Produktes, oder auch im zeitlichen Sinne der Kaufmöglichkeit/Angebotsdauer sorgst du dafür, dass mehr Kunden sich für einen direkten Kauf entscheiden.

Die Verknappung sollte aber unbedingt auch echt sein und nicht nur mit einem einfach Plugin aus einem Countdown bestehen, welcher sich erneut startet, wenn der User die Seite aktualisiert. Fällt das einem Nutzer auf, so ist dieser meist sofort weg.

9. Preis

Vielleicht ist das ändern der Preise in Ihren Augen jetzt erst einmal undenkbar, aber überlegen Sie einmal. Was wäre, wenn durch einen günstigeren (oder sogar teureren) Preis viel mehr Kunden Ihr Produkt kaufen würden, und der Gewinn im Endeffekt höher ist, als bei einem anderen Preis? Aber zugegeben, den idealen Preis zu finden ist nicht immer einfach.

Der beste Tipp ist hierbei testen, immer wieder testen. Führen Sie A/B-Splittests durch und schauen Sie einfach, welcher Preis am besten ankommt. Vielleicht ist es ja auch ein höherer Preis als Sie sich erst einmal vorstellen können. Fang günstig an und arbeite dich einfach mal langsam nach oben.

10. Bilder

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte und der Mensch kann visuelle Inhalte einige tausend Male schneller verarbeiten und erfassen, als Text. Ein Bild von einem lächelnden Mann kann viel besser eine positive Stimmung erzeugen, als jeder Text. Nutzen Sie unbedingt professionelle Fotos auf Ihrer Seite, welche im besten Fall positive Emotionen beim Betrachter hervorrufen.

11. Benefit statt Feature

Ganz ehrlich? Dem Kunden ist es doch eigentlich total egal wer Sie sind und wie Sie arbeiten. Ihn interessiert einzig und allein, was er am Ende von Ihrer Leistung bzw. Ihrem Produkt hat. Was bringt es ihm und wie verbessert es seine aktuelle Situation?

Kennen Sie den sogenannten Kittelbrennfaktor Ihrer Kunden? Was beschäftigt ihn am meisten? Was ist der schmerzendste Punkt den er gerade hat und wie können Sie diesen lösen? Finden Sie es heraus und vermitteln Sie an jeder Stelle auf Ihrer Seite, dass Sie die perfekte Lösung haben.

Fazit

Conversion Optimierung ist ein langer und vor allem immer fortlaufender Prozess. Eins ist aber klar, wer seine Conversion nicht stetig optimiert, der verliert. Also ist es wichtig, immer wieder zu testen und weiter zu optimieren. Conversion und Traffic sind die wichtigsten Elemente eines jeden digitalen Geschäfts. Hierzu haben wir noch eine spannende Eventempfehlung  für dich:

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Hier der Trailer zum Event (klick).

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One Comment

  1. März 8, 2018 at 12:17 pm

    So isses!
    Übersichtliche und praxisnahe Tipps!

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